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GemeinsamkeitenBearbeiten

Aufzählung von Gemeinsamkeiten mit Seitenzahl als Quelle

  • Beispiel CDU(s.55 Punk 100) und SPD(s.97) wollen als B21 Tempelhof als unterirdischen Flughafen weiterführen.

PositionenBearbeiten

Hier kommen dann Auszüge aus den Wahlprogrammen zu den Positionen der Parteien hin.

CDUBearbeiten

ÄrzteBearbeiten

  • Die CDU redet seit einigen Jahren mit den Verantwortlichen bei den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung, um diesen Missstand zu beheben. Wir wollen wohnortnahe Planungsbezirke. Insbesondere die Probleme in Berlin haben die CDU im Deutschen Bundestag bewogen, im Frühjahr 2011 ein Versorgungsgesetz einzubringen, in dem facharztbezogene Versorgungsbezirke neu geordnet werden.(Punkt 82 Seite 67)
  • Jeder Berlinerin und jedem Berliner muss ermöglicht werden, zeitnah einen Termin bei einem Facharzt zu erhalten und einen Hausarzt in Wohnnähe zu finden. Deshalb unterstützt die Berliner CDU ein Ansiedlungsprogramm für Fachärzte und Hausärzte in regional unterversorgten Gebieten sowie ein verbessertes Beschwerdemanagement für die Patientinnen und Patienten.(Punkt 83 Seite 67)

Klinik und NotfallrettungBearbeiten

  • Um diesem Problem zu begegnen, bedarf es unter anderem einer Neugestaltung der Verfahrensabläufe in den Rettungsstellen, die sich gegenwärtig oftmals als zu bürokratisch, zeitraubend und personalintensiv darstellen. Dadurch sollen die Kapazitäten erhöht werden. Zudem brauchen wir in Berlin einen Notdienst der Fachärzte.(Punkt 84 Seite 67)
  • Wir brauchen eine enge Verzahnung und ein Miteinander zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Die Berliner CDU hat als einzige Partei ein langfristiges und ausfinanziertes Programm vorgelegt, das Charité und Vivantes endlich die notwendigen Investitionen, Berufungen sowie Planungssicherheit ermöglicht. Hierbei wollen wir ein Gesamtkonzept für die Berliner Hochschulmedizin, das für die Menschen in Berlin den Zugang zu erstklassiger Hochleistungsmedizin bietet und das Studenten und Forschern faire Arbeitsbedingungen garantiert, um die Zukunft des Gesundheitsstandortes Berlin zu festigen und auszubauen.(Punkt 85 Seite 68)
  • Hygienevorschriften allein nützen nichts. Es muss auch für eine konsequente Umsetzung gesorgt werden. Der internationale Vergleich zeigt, dass sich Prävention auszahlt, denn es kommt dadurch zu weitaus weniger Infektionen mit Krankenhauskeimen. Nebenbei sinken die Kosten für die Behandlung infizierter Patienten. Auch in Berlin muss die Prävention vor allem durch Einhaltung der Basishygiene in den Krankenhäusern sowie mehr Personal verbessert werden. Dafür setzt sich die CDU nachhaltig ein.(Punkt 86 Seite 68)

SonstigesBearbeiten

  • Abbau Gesundheitswesen:Um dieser Entwicklung entgegen zu steuern, fordert die CDU eine ausreichende personelle Besetzung der Gesundheitsämter, damit diese ihren vielfältigen Aufgaben wieder gerecht werden können. Das Versorgungsnetz an öffentlichen Beratungsstellen muss nach Auffassung der CDU unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung wieder bedarfsgerecht ausgebaut werden. Kinder- und Jugendgesundheit sind in den Mittelpunkt zu rücken und flächendeckend Präventionsprogramme in Kitas und Schulen durchzuführen. Elternberatung und Elternbildung sind verstärkt anzubieten und diese mit frühen Hilfen, z.B. im Bereich des Kinderschutzes durch Hebammenprojekte, zu verbinden. Außerdem bedarf es eine abgestimmten Gesundheitsplanung zwischen dem Senat und den Bezirken. Die Unterfinanzierung der Bezirke bei der Erfüllung gesetzlicher Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes muss aufhören.(Punkt 87 Seite 69)
  • Kontrollen Die Kürzungen bei den Kontrolleuren sind rückgängig zu machen. Die Ausstattung darf nicht durch fehlende Mittel der Bezirke unverantwortlich gering bleiben. Die Mithilfe von Bürgerinnen und Bürgern über das Internet ist anzustreben. (e62 Seite 69)

GrünenBearbeiten

PräventionBearbeiten

  • Deshalb werden wir ein Berliner Landes-Präventionsprogramm initiieren, das die Gesunderhaltung in den Vordergrund stellt.(S.43)
  • Ziel ist es, die beratenden, helfenden und aufsuchenden Angebote des Gesundheitsdienstes – wie Einschulungsuntersuchungen, Aids- Beratung und Behindertenbetreuung – zu stärken, damit sie ihre präventive Wirkung entfalten können. (S.43)
  • Wichtig ist uns die wohnortnahe Versorgung besonders für alte, chronisch kranke und behinderte Menschen (S.43)
  • Frühzeitige Gesundheitsförderung und Prävention in Kindertagesstätten und Schulen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Suchtprävention kann auch die Kinder und Jugendlichen erreichen, die durch andere Angebote nicht erreicht werden. Dazu sind Ressourcen notwendig und eine umfassende Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugend- und Bildungseinrichtungen. (Seite 46)

Vivantes und die CharitéBearbeiten

  • Dafür muss der Senat endlich seine Verantwortung als Eigentümer der beiden großen öffentlichen Krankenhausträger des Landes – Vivantes und die Charité – annehmen (S.43-44)
  • Wir wollen, dass die Charité als Universitätsmedizin und das Vivantes-Netzwerk für Gesundheit in ihren jeweiligen Profilen klar gestärkt werden und die politische Verantwortung nicht länger in Ressortkonkurrenzen untergeht. (S.43-44)
  • Und schon jetzt muss nicht nur der Investitionsstau bei der Charité beseitigt werden, auch für die kommenden Investitionsnotwendigkeiten bei Vivantes gilt es, Vorsorge zu treffen. (S.43-44)
  • Dabei kommt ein Verkauf oder eine Privatisierung einer oder beider für uns nicht in Frage. (S.43-44)
  • Wir sprechen uns zudem auch klar für den universitären Gesundheitsstandort im Südwesten Berlins aus, erwarten aber auch von der Charité, dass sie ihre Chance nutzt, Vorreiterin in der medizinischen Forschung in Zukunftsfeldern wie Prävention, Public Health sowie alters- und lebenslagenspezifische Medizin zu werden – davon haben alle Berlinerinnen und Berliner etwas. (S.43-44)


Prävention vor sexuell übertragbaren KrankheitenBearbeiten

  • An Schulen muss Aufklärung über sexuell übertragbare Krankheiten zur Regel werden. (s.44-45)
  • Männer, die Sex mit Männern haben, sind besonders in Berlin überproportional vom Anstieg der HIV- Neudiagnosen betroffen. Deswegen werden wir sie bei der Gewichtung der Mittel für Prävention stärker berücksichtigen (s.44-45) .
  • So unterstützen wir niedrigschwellige Präventionsangebote wie HIV-Schnelltests in Verbindung mit Beratung.(s.44-45)
  • Krankenkassen müssen sich endlich an der Aids-Prävention beteiligen! (s.44-45)
  • Menschen mit HIV und Aids müssen diskriminierungsfreien Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. (s.44-45)

Patienteninteressen und BeratungBearbeiten

  • Damit PatientInnen ihre Anliegen und Rechte besser kennen und durchsetzen können, wollen wir die Anforderungsprofile für PatientenfürsprecherInnen in Krankenhäusern konkretisieren,(s.45)
  • die Patientenberatungsstellen angemessen fördern und das Amt der Patientenbeauftragten stärken. (s.45)
  • Das Berliner Gesetz für psychisch Kranke werden wir im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention überarbeiten. (s.45)

PflegeBearbeiten

  • Oberstes Ziel muss sein, Pflege so lange wie möglich zu vermeiden und alles dafür zu tun, dass die Menschen in ihrer eigenen Wohnung und im vertrauten Kiez bleiben können. Hilfreich dafür ist eine unabhängige Wohn- und Pflegeberatung, die in wohnortnahen Pflegestützpunkten gebündelt wird.(Seite 46)
  • Dreh- und Angelpunkt einer auf den Kiez bezogenen ambulanten Versorgungsstruktur ist eine von den Bürgerinnen und Bürgern getragene Kultur des Helfens. Sie übernehmen selbst Verantwortung in der Nachbarschaft und überlassen dies nicht allein den Pflege-Profis , mit dem positiven Effekt , dass alte Menschen weniger einsam sind. (s.46-47)
  • Neben einer guten pflegerischen Versorgung sind für diese Menschen mehr Aufmerksamkeit und Solidarität geboten, z.B. durch aufsuchende Angebote. (s.46-47)
  • Nicht allen ist das Glück beschieden, im Alter gesund und aktiv zu bleiben. Viele haben Angst, durch die eigene Pflegebedürftigkeit einen Großteil an Würde und Selbstbestimmtheit aufgeben zu müssen. Verstärkt wird das Unbehagen durch die Skandale über Missstände im Pflegebereich. Wir müssen sicherstellen, dass gesetzliche Vorgaben tatsächlich umgesetzt und Qualitätskontrollen durchgeführt werden. Außerdem müssen einheitliche Qualitätsstandards verbindlich festgeschrieben werden.(s.46-47)
  • Leisten müssen wir uns hingegen eine gute und attraktive Vergütung für Pflegende. Die Entscheidung für einen Mindestlohn war längst überfällig. (s.47)
  • Wir brauchen eine Neustrukturierung der Alten- und Krankenpflegeausbildung, die flexibler ist , in der die Ausbildung zur Pflege(fach)kraft auch in einzelnen aufeinander aufbauenden Qualifikationsstufen möglich ist. (s.47)
  • Im Bereich der Pflege kommt es immer wieder zu Gewalt gegen pflegebedürftige und behinderte Menschen. In Berlin ist ein entsprechendes Schutzsystem auszubauen.(s.47)
  • Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz sind eine gute Entwicklung, vorausgesetzt, dass Pflegequalität und Verbraucherschutz sichergestellt werden. Notwendig sind klare Regelungen im Wohnteilhabegesetz, Unterstützungsangebote für die Angehörigen und eine Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. (s.48)
  • Erforderlich sind zudem Selbstverpflichtungen zu Qualitätsstandards und klar definierte Qualitätsanforderungen bei der Pauschalförderung. (s.48)
  • Barrierefreiheit umfasst für uns auch die Barrierefreiheit für Menschen mit Demenz. Berlin ist ein entsprechendes Schutzsystem auszubauen.(s.48)
  • Viele Sterbende haben den Wunsch, ihre letzten Tage und Stunden mit vertrauten Menschen im gewohnten Lebensum- feld zu verbringen. Die Realität sieht anders aus: Die meis- ten Menschen sterben in Krankenhäusern oder Heimen. Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Würde, Selbstbestimmtheit und Autonomie eines jeden Menschen bis zuletzt respektiert wird. Hierzu muss der Ausbau der ambu- lanten palliativen Versorgung verstärkt werden. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die erhöhten Kosten der Sterbebe- gleitung bei Patientengruppen mit besonderen Belangen (z.B. Aids- oder Demenzpatienten) von den Berliner Krankenkassen übernommen werden. Berlin ist ein entsprechendes Schutzsystem auszubauen.(s.48)
  • Exzellente Forschung und eine gute klinische Versorgung unter der Prämisse der Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit sind nur bei Steuerung aus einer Hand gewährleistet. Wir wollen mit den Betroffenen dazu ein Modell entwickeln.(s. 80)
  • Neue Verwaltungsstrukturen gewährleisten zügige Entscheidungen für den Gesundheitsstandort – davon profitieren Unternehmen, die Wissenschaft und auch die Patientinnen und Patienten. Für uns Grüne gehören zur Gesundheitsstadt Berlin aber nicht nur neue Technologien, die Gesundheitstechnik und Krankenversorgung. (s. 80)
  • Das Gesundheitscluster muss durch einen deutlichen Schwerpunkt in den eher ganzheitlich orientierten Bereichen Public Health und Prävention ergänzt werden. Berlin ist ein entsprechendes Schutzsystem auszubauen. (s. 80)
  • Gleichzeitig wird der Bedarf an Pflegekräften steigen. Alle Pflegekräfte müssen mehr Wertschätzung erfahren. Das schließt eine faire Bezahlung, Aufstiegsmöglichkeiten, die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, einen besseren Personalschlüssel und mehr Zeit für die zwischenmenschliche Begegnung ein. Pflegekräfte brauchen ein breiteres Angebot zur Fort- und Weiterbildung. Wir brauchen ein abgestuftes und durchlässiges Ausbildungssystem, in dem jede und jeder eine Chance bekommt. Dafür setzen wir uns ein. (seite 78)

Geschlechtergerechte GesundheitsversorgungBearbeiten

  • Medizinische Forschung und gesundheitliche Versorgung orientieren sich leider immer noch überwiegend an den Normen des männlichen Körpers. Gesundheitsversorgung, -berichter- stattung und -forschung müssen stärker auf die besonderen Bedürfnisse und Problemlagen von Frauen insgesamt und auf die spezifischen Zielgruppen wie Migrantinnen, Mädchen, arbeitslose und ältere Frauen ausgerichtet werden.(s198)
  • Die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern muss zukünftig zur Genehmigungsvoraussetzung für öffentlich geförderte Forschungsvorhaben, insbesondere bei der Arzneimittelforschung und bei der Festlegung von Grenzwerten für Schadstoffe, gemacht werden. (s198)
  • Wir setzen uns dafür ein, dass in Aus- und Weiterbildung aller Gesundheitsberufe verstärkt geschlechtsspezifisches Wissen um Gesundheit und Krankheit einfließen. (s198)
  • Kulturelle Unterschiede müssen stärker als bisher im Gesundheitswesen wahrgenommen werden. (s198)
  • Zu einem selbstbestimmten Leben gehört auch die freie Entscheidung einer Frau für oder gegen eine Schwangerschaft. Für Konfliktsituationen muss es ein breit gefächertes freiwilliges Beratungsangebot geben. (s198)
  • Eine verbesserte Sexualaufklärung sowie partnerschaftlicher Umgang mit Verhütungsmitteln sind ebenso wichtig wie der einfache Zugang zur „Pille danach“. (s198)
  • Als internationale Modestadt muss Berlin Gesundheitsstandards für Models in der Berliner Modebranche einführen. (s198)
  • Intersexuelle Menschen werden – oft schon in frühen Jahren – Eingriffen unterworfen, die medizinisch nicht notwendig sind und über deren Folgen nur unzureichend aufgeklärt wird. Wir unterstützen transidente und intersexuelle Menschen in ihrem Kampf um mehr körperliche Selbstbestimmung. Hierfür müssen umfassende Beratungs- und Unterstützungsangebote eingerichtet werden. In der Ausbildung des medizinischen Personals müssen Kenntnisse über die besondere Situation von Intersexuellen und Transgendern zum Standard werden.(s198)

SportBearbeiten

  • Unser „Green Goal“ heißt, dass Sportveranstaltungen umwelt- und klimafreundlich durchgeführt werden sollen.
  • Ob im Verein oder in Initiativen - wir wollen die Sportangebote besonders fördern und unterstützen, die im Kiez und darüber hinaus für alle zugänglich und erschwinglich sind.
  • Wir werden die Initiativen der Verbände und Vereine gemeinsam gegen Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Homophobie vorzugehen, ebenso fördern und unterstützen wie Gewaltprävention durch Sozialarbeit in den einzelnen Fanprojekten.
  • Auch Spiel- und Bolzplätze sind Bewegungsorte. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen müssen ausreichende Angebote im Kiez erhalten und ausgebaut werden.
  • Für die Sanierung von Schwimmhallen und Sportplätzen gilt es, öffentliche Mittel zu aktivieren wie auch private Mittel zu mobilisieren.
  • Die sportlichen Bedürfnisse der Menschen sind im Wandel – mehr als 75 Prozent der Berliner Sporttreibenden wollen ihren Sport nicht im Verein, sondern selbst organisieren. Dies muss auch bei der Nutzung und Sanierung von Sportanlagen berücksichtigt werden.Wir wollen die Möglichkeiten erweitern, dass BerlinerInnen ihren Sport auch selbst organisiert auf öffentlichen Anlagen treiben können.

Sonstiges

  • Häusliche Gewalt ist eines der zentralen Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder. Gesundheitsfachkräfte spielen eine Schlüsselrolle beim Erkennen der Gewalterfahrungen, der rechtssicheren Dokumentation von Verletzungsfolgen und der psychosozialen Versorgung der Frauen und Kinder. Nach dem ersten Bundesmodellprojekt „S.I.G.N.A.L.: Hilfe für Frauen“ in Kooperation mit der Charité hat die SIGNAL-Koordinierungsstelle die Interventionsmaßnahmen in der Gesundheitsversorgung verbreitet. Weitere Krankenhäuser und Kliniken arbeiten mit dem SIGNAL-Interventionsprogramm zusammen. Im Rahmen des Bundesmodellprojektes „Medizinische Intervention gegen Gewalt“ wurden die Interventionsmaßnahmen jetzt erstmals auch in der niedergelassenen Versorgung erprobt. Es ist ein Handlungsleitfaden für Arztpraxen und Aufklärungsmaterial für betroffene Patientinnen entwickelt worden. Zur Unterstützung der wegweisenden Interventionsarbeit muss die SIGNAL-Koordinierungsstelle in Zukunft finanziell gefördert bleiben, damit Intervention weiter Schule macht und großflächig an Berliner Krankenhäusern und in Arztpraxen umgesetzt wird.(s.197)
  • Auch Gesundheitsförderung sowie präventiver und reaktiver Kinderschutz müssen als Querschnittsaufgabe und im unmittelbaren Lebensumfeld von Kindern, also in Kitas, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen, verankert werden.(s159)

LinkeBearbeiten

  • Position

PiratenBearbeiten

  • keine Position im Wahlprogramm

SPDBearbeiten

Vebraucherschutz und PräventionBearbeiten

  • Die Stadt ist jetzt Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk, hat eine Landesgesundheitskonferenz sowie Fachstellen für Gesundheitsförderung und Suchtprävention eingerichtet. (s13)
  • Die Patientenberatung wurde gestärkt, die Beteiligung von Patienten-, Verbraucher- und Selbsthilfeorganisationen an den Gremien der Landesgesundheitspolitik erfolgreich ausgebaut. Berlin hat als erstes Bundesland eine Patientenbeauftragte eingesetzt.(s13)

Charité und VivantesBearbeiten

  • Der SPD-geführte Senat hat in der letzten Legislaturperiode mit insgesamt über 300 Millionen Euro an Investitionsmitteln sichergestellt, dass die nötigen Sanierungen und Investitionen getätigt werden können und die Charité auf eine stabile wirtschaftliche Grundlage gestellt wird. (s21)
  • Die Sanierung des Bettenhochhauses wollen wir in den kommenden fünf Jahren sicherstellen, beginnen und zügig zur Realisierung bringen. (s21)
  • Auch für die Studierenden der Modellstudiengänge an der Charité wollen wir eine sachgerechte Ausstattung gewährleisten. (s21)
  • Berlin braucht dieses medizinische Zentrum mit internationaler Ausstrahlung, das für erstklassige Versorgung, Ausbildung und Forschungskooperation steht. Daher wird die SPD gemeinsam mit der Charité die Wirtschaftlichkeit verbessern und die Kooperation mit Berliner Pharma- und Biotech-Unternehmen wird Standorte stärken. (s21)
  • Den landeseigenen Klinikbetrieb Vivantes hat die SPD zu einem erfolgreichen Unternehmen ausgebaut, das die städtische klinische Gesundheitsversorgung mit exzellenten Leistungen sicherstellt. Zugleich ist Vivantes – auch mit seinen Netzwerken im arabischen Raum – zu einem internationalen Leuchtturm der klinischen Forschung geworden. Diesen Prozess werden wir weiter unterstützen. (s21)
  • Beide Gesundheitsunternehmen, Charité und Vivantes, sollen die Forschungskooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Pharmaunternehmen ausbauen. (s21)
  • Dazu wollen wir sicherstellen, dass diese größten kommunalen Einrichtungen des deutschen Gesundheitswesens enger miteinander kooperieren. Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass ein zukunftsweisendes Konzept für eine effiziente Kooperation und ein gemeinsames strategisches Management erarbeitet werden.(s21)

Aktionsprogramm Gesundheit Bearbeiten

  • Die SPD wird ein „Aktionsprogramm Gesundheit“ auflegen, das das Niveau der Gesundheitsförderung in Berlin deutlich erhöhen wird. Gemeinsame Aktivitäten von Bezirks- und Senatsverwaltungen und wichtigen Trägern des Gesundheitswesens wie den Krankenkassen, Gesundheitseinrichtungen und Wohlfahrtsverbänden sowie Anbietern von Maßnahmen der Primärprävention, wie z. B. den Sportorganisationen sollen dadurch gebündelt werden. Kernstück ist ein gemeinsamer Fonds, der die schon heute verwendeten Mittel für Selbsthilfe und Nachbarschaftsarbeit, Gesundheitsförderung und Prävention zusammenführt und erhöht.(s46)
  • Im ersten Schritt werden wir einen Berliner „Stadtplan der Gesundheitsförderung“ erstellen, der alle Träger und Orte, Programme und Projekte erfasst. (s46)
  • Wir schichten die bereits bestehenden Angebote um und erreichen so eine maximale flächendeckende Versorgung für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere für sozial Benachteiligte. Die Angebote sollen gemeinsam vereinbarte Qualitätsanforderungen einhalten. Durch verbindliche Evaluation identifizieren wir erfolgreiche Projekte und übertragen sie gegebenenfalls auf andere Zielgruppen. (s46)
  • Wir schaffen mit dem Aktionsprogramm Anreize zur Weiterentwicklung der Berliner Kliniken zu Gesundheitszentren. Zudem unterstützen wir die gemeinsame Entwicklung der Aktivitäten der Krankenkassen und die Entwicklung der Kitas zu Familienzentren. Das Aktionsprogramm soll das Thema Gesundheit in allen Lebensbereichen verankern. (s46)
  • Wir befürworten die Einrichtung integrierter Versorgungssysteme. Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und weitere Anbieter sollen patientenorientierte und qualitätsgesicherte Behandlungsleistungen erbringen. Wir unterstützen Projekte der ambulanten medizinischen Versorgung, die das soziale Umfeld in die Therapie einbeziehen.(s46)

PflegeBearbeiten

  • Die SPD wird die Angebote speziell für ältere und chronisch kranke Menschen verbessern. Im Pflegebereich, in der Geriatrie und in der Palliativversorgung brauchen die Einrichtungen angesichts des demografischen Wandels mehr Personal. Zugleich verbessern wir in diesen Bereichen die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Arbeitsbedingungen und werden uns für einen Lehrstuhl im Bereich der Gerontologie/Geriatrie einsetzen. (s46)

PatientenrechteBearbeiten

  • Die SPD will den Patientenschutz ausbauen. Wir werden im Landesprogramm „Patienten- rechte im Gesundheitswesen“ die Kompetenzen der Patientenbeauftragten erhöhen. Au- ßerdem wollen wir Vorschläge der Beratungsstellen sowie Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher umsetzen, um das Berliner Gesundheitswesen patientenfreundlicher zu gestalten. (s46)

SonstigesBearbeiten

  • Die SPD wird die Errichtung einer „Medical City“ am Standort Buch vorantreiben, um Kompetenzen in Forschung und Entwicklung zu bündeln. Dadurch fördern wir wissenschaftliche und medizinische Exzellenz, eine bessere Nutzung der Flächen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass der Ortsteil Karow und der Medizin- und Biotechnologiestandort Buch eine optimale Verkehrsanbindung erhalten.
  • Die SPD setzt sich dafür ein, gemeinsam mit Partnern und der Charité ein Konzept zu entwickeln, um der regionalen Wirtschaft besseren Zugang zur Spitzenforschung zu verschaffen und ihre ökonomische Entwicklung zu stärken.(s21)
  • In Zukunft droht in Gesundheitswirtschaft und -versorgung ein erhöhter Fachkräftemangel. Die SPD tritt dafür ein, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, um akademisches Fachpersonal für Berlin zu gewinnen. Wir müssen uns aber auch vermehrt um Fachkräfte im Pflegebereich bemühen und das Berufsbild durch geeignete Maßnahmen auch verstärkt für Männer attraktiv gestalten. Vor allem wollen wir die Berufsverweildauer durch angemessene Arbeitsbedingungen erhöhen und das Potenzial an Nachwuchskräften mit Migrationshintergrund besser nutzen. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen müssen faire und auskömmliche Löhne erhalten, und die Millionen ehrenamtlich Engagierter brauchen Rahmenbedingungen, die das Engagement würdigen und befördern.(s21)
  • Mit dem „Masterplan Gesundheit“ hat der Senat die Grundlage für die nachhaltige Kooperation von Wirtschaft, Kliniken, Gesundheitseinrichtungen, Krankenkassen und öffentlicher Verwaltung geschaffen.(s8-9)
  • Darüber hinaus wird die SPD für Menschen ohne Papiere den Zugang zur Gesundheitsversorgung erweitern.(s39)
  • Im Gesundheitsbereich wollen wir durch niedrigschwellige Angebote in dezentralen Einrichtungen einen chancengerechten Zugang ermöglichen. Darüber hinaus brauchen wir eine kultursensible Ausrichtung von ambulanten und stationären Einrichtungen.(s39)

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